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Peter Ramsauer

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06.03.2015

Bericht Ramsauers Konfliktkurs soll Konsequenzen haben

„Das war ein offener Aufruf zur Meuterei.“

Berlin – Der Konfliktkurs, den Ex-Verkehrsminister Peter Ramsauer seit Monaten gegen Parteichef Horst Seehofer fährt, soll Konsequenzen haben: Die CSU-Spitze erwartet, dass Ramsauer sich beim Parteitag im Herbst nicht erneut um das Amt des Parteivize bewirbt, berichtet der „Spiegel“. Seehofer und die Führung der Landesgruppe im Bundestag werfen ihm demnach zahlreiche Illoyalitäten vor.

Ramsauer, der auch Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Bundestag ist, hatte zuletzt vor der Abstimmung über die Griechenland-Hilfen an die Landesgruppe appelliert, gegen die Verlängerung und damit gegen die Linie der Parteispitze zu votieren. „Das war ein offener Aufruf zur Meuterei“, heißt es dem Nachrichtenmagazin zufolge aus der Parteiführung.

Entsprechend heftig sei die Kritik des Parlamentarischen Geschäftsführers Max Straubinger an Abweichlern wie Ramsauer ausgefallen. „Es gehört mehr Mut dazu, für die Verlängerung der Hilfen zu stimmen als dagegen“, schimpfte Straubinger beim Treff der Landesgruppe.

Am kommenden Montag soll das Thema im Parteivorstand zur Sprache kommen. Das Verhältnis von Ramsauer und Seehofer gilt als zerrüttet, spätestens nachdem Seehofer Ramsauer bei der Regierungsbildung 2013 nicht erneut als Bundesminister vorgeschlagen hatte.

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