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Bundeswehrsoldaten
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Bericht Pläne für breiteres deutsches Irak-Engagement präzisieren sich

Erste Ausbilder könnten laut „Spiegel“ im Frühjahr 2015 in den Irak gehen.

Berlin – Die Planungen für die Ausweitung des deutschen Engagements beim Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS) im Nordirak präzisieren sich. Mitte vergangener Woche entsandten Bundeswehr und Auswärtiges Amt laut eines Berichts des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ ein vierköpfiges Erkundungsteam in die Kurdengebiete, um letzte Details für die Ausbildung der Peschmerga-Kämpfer durch die Bundeswehr und andere Nationen festzuzurren.

Deutschland plant, gemeinsam mit Italien, den Niederlanden und einigen skandinavischen Nationen eins von vier Trainingszentren im Nordirak zu eröffnen. Bis zu hundert deutsche Soldaten könnten dort Kurden ausbilden.

Die lokalen Sicherheitskräfte wünschen sich von der Truppe vor allem schnelle Hilfe beim Suchen und Entschärfen von Minen und Sprengsätzen, schreibt der „Spiegel“. Den Schutz des Lagers bei Arbil sollen andere Nationen übernehmen, für die nur leicht bewaffneten deutschen Soldaten ist deswegen aus Sicht der Regierung auch kein Bundestagsmandat nötig.

Erste Ausbilder könnten laut „Spiegel“ im Frühjahr 2015 in den Irak gehen. Von einer Entsendung von Bundeswehrsoldaten in das Kommandozentrum der internationalen Anti-IS-Koalition in Kuwait habe das Verteidigungsministerium indes Abstand genommen.

30.11.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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