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Volkswagen-Werk

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05.09.2015

Bericht Piëch verhindert Winterkorn als Nachfolger im VW-Aufsichtsrat

Der Versuch, Winterkorn zu verdrängen, scheiterte jedoch.

Berlin – Der Machtwechsel an der Spitze des Aufsichtsrates der Volkswagen AG war offenbar ursprünglich anders geplant als in der vergangenen Woche offiziell verkündet. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) hatten sich die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch zunächst darauf geeinigt, Martin Winterkorn zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates zu berufen. An seiner Stelle sollte Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch neuer Vorstandsvorsitzender werden.

Nach einer Intervention des ehemaligen Konzernlenkers und VW-Patriarchen Ferdinand Piëch wurde diese Lösung vor wenigen Tagen überraschend vereitelt und die Rollen vertauscht: Jetzt soll Pötsch die Führung des Aufsichtsrats übernehmen, derweil bleibt Winterkorn weitere zwei Jahre Vorstandsvorsitzender.

Der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Piëch hatte im Frühjahr öffentlich gemacht, er sei zu Vorstandschef Winterkorn „auf Distanz“. Der Versuch, Winterkorn zu verdrängen, scheiterte jedoch. Daraufhin trat Piëch von seinem Aufsichtsposten zurück.

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