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Barack Obama

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27.08.2013

Syrien-Konflikt Obama erwägt gezielten Schlag gegen Assads Militär

Tomahawk-Marschflugkörper sollen zum Einsatz kommen.

Washington – US-Präsident Barack Obama erwägt offenbar einen bis zu zwei Tage andauernden Militärschlag gegen die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Der US-Präsident prüfe eine Intervention in Syrien, deren Umfang und Dauer begrenzt sein soll, wie die „Washington Post“ am Dienstag unter Berufung auf Militärkreise in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

Demnach sollen bei der Intervention Tomahawk-Marschflugkörper, die von Kriegsschiffen aus abgefeuert werden, zum Einsatz kommen. Die geplante Intervention richte sich dem Zeitungsbericht zufolge gegen Militärziele, die „nicht direkt in Verbindung mit dem Chemiewaffen-Arsenal des Landes stehen“.

Der Zeitpunkt des Angriffs hängt laut dem Bericht der „Washington Post“ von drei Faktoren ab: Zunächst sollen die Geheimdienstinformationen über die Verwicklung der syrischen Führung um Präsident Assad in den mutmaßlichen Giftgasangriff vom vergangenen Mittwoch vervollständigt werden. Zudem solle die internationale Rechtslage geprüft und die Intervention mit dem US-Kongress und den Verbündeten der Vereinigten Staaten beraten werden.

Der Außenminister der USA, John Kerry, hatte am Montag erklärt, die US-Regierung sei fest davon überzeugt, dass es in Syrien einen Giftgasangriff gegeben habe. Dies sei „nicht zu leugnen“, sagte Kerry.

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