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Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament

© über dts Nachrichtenagentur

07.07.2015

Bericht Neuer Vorschlag aus Athen enthält nur wenige Änderungen

Vorschlag unterscheidet sich nicht wesentlich vom bisherigen Reformplan.

Berlin – Der neue griechische Finanzminister Efklidis Tsakalotos geht nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ mit einem Verhandlungsvorschlag in die Beratungen der Euro-Gruppe in Brüssel, der sich nicht wesentlich von dem Reformplan unterscheidet, den die Griechen am Sonntag in einem Referendum mit großer Mehrheit abgelehnt haben.

Einige Änderungen von diesem Plan gibt es laut des Berichts aber doch: So will die griechische Regierung die Mehrwertsteuerrabatte auf den touristischen Inseln weiterhin behalten. Zudem will die Regierung die Mehrwertsteuer für die Gastronomie bei 13 Prozent belassen, statt sie auf 23 Prozent anzuheben, wie von Brüssel verlangt worden war.

Auch die Militärausgaben wolle Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras nach wie vor nicht so stark kürzen, wie es der Plan der Institutionen – also von EU-Kommission, EZB und IWF – vorsah, berichtet die Zeitung.

Die Abschaffung von „Solidaritätszuschlägen“ für Rentner soll offenbar ebenfalls noch weiter in die Zukunft gestreckt werden. Vorgesehen war hier im Brüsseler Plan ein langsames Abschmelzen bis Ende 2019.

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