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Markus Beckedahl

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03.08.2015

Bericht Netzpolitik-Blog sammelt 50.000 Euro ein

„Damit sind wir jetzt schon einigermaßen abgesichert.“

Berlin – Die ins Visier des Generalbundesanwalts geratene Internetplattform netzpolitik.org hat seit vergangenem Donnerstag bereits 50.000 Euro an Spenden erhalten. „Damit sind wir jetzt schon einigermaßen abgesichert, auch um den Rechtsweg beschreiten zu können“, sagte der Netzpolitik-Betreiber Markus Beckedahl der Berliner Zeitung. (Dienstagausgabe). Im ganzen letzten Jahr habe die Plattform nur knapp 180.000 Euro an Spenden eingenommen.

„Das schönste wäre noch, wenn es gar nicht zu einem Gerichtsprozess kommt und wir das Geld nutzen könnten, um ein bis zwei weitere Stellen zu schaffen, die dazu beitragen, den Geheimdiensten besser auf die Finger schauen zu können“, fuhr er fort. „Es wäre ein Schuss ins eigene Knie der Sicherheitsbehörden, wenn es das Ziel war, uns einzuschüchtern und wir gestärkt aus der Sache hervorgehen.“

Gegen Beckedahl und seinen Kollegen Andre Meister sollte wegen Landesverrats ermittelt werden. Das Verfahren ist aufgrund der massiven öffentlichen Proteste vorerst ausgesetzt worden.

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