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25.07.2017

Bericht Mutmaßliches Autokartell wird in Brüssel zur Chefsache

Das Thema wurde auf die Tagesordnung der Kommissionssitzung am Mittwoch gesetzt.

Brüssel – Das mutmaßliche Kartell zwischen großen deutschen Autoherstellern wird in Brüssel zur Chefsache: Laut eines Berichts des „Handelsblatts“ setzte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker das Thema auf die Tagesordnung der Kommissionssitzung am Mittwoch.

Juncker habe seinen Vize Jyrki Katainen damit beauftragt, alle Aspekte des Dieselskandals zusammenzustellen und dem Kollegium der 28 EU-Kommissare vorzutragen, sagte eine Kommissionssprecherin auf Anfrage. Katainen solle künftig die Arbeit der drei EU-Kommissarinnen koordinieren, die mit dem Dieselskandal befasst sind: Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova, Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska und Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Jourova verhandelt mit VW über eine Entschädigung europäischer Kunden. Bienkowska forderte deutsche Behörden und Hersteller mehrfach auf, die EU-Abgasvorschriften einzuhalten. Vestager prüft derzeit, ob sie ein Kartellverfahren eröffnet.

Juncker wünsche, dass sich die Kommission einen Überblick über sämtliche Vorgänge verschaffen könne, hieß es laut „Handelsblatt“ in Brüssel.

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