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Flüchtlinge

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17.05.2015

Bericht Marine versenkt Flüchtlingsboote nach Rettung der Migranten

Die Boote würden sonst ein Schifffahrtshindernis für andere Boote darstellen.

Berlin – Die Soldaten der seit dem 5. Mai vor der libyschen Küste kreuzenden deutschen Marineschiffe „Hessen“ und „Berlin“ sind laut eines Berichts der „Bild am Sonntag“ angewiesen, die Flüchtlingsboote nach Rettung der Flüchtlinge zu versenken.

„Sie würden sonst auf dem offenen Meer ein Schifffahrtshindernis für andere Boote darstellen. Zum anderen könnte es sein, dass wir ein leeres Boot aus der Luft irrtümlich als ein in Seenot befindliches Boot wahrnehmen und hinfahren, um es zu retten“, sagte Fregattenkapitän und Sprecher des Deutschen Marineverband Seenotrettung Alexander Gottschalk der Zeitung.

Zudem würden alle Flüchtlinge vor der Aufnahme auf die Marineschiffe auf Waffen und gefährliche Gegenstände kontrolliert.

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