Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Euromünzen

© über dts Nachrichtenagentur

12.06.2015

Bericht Krankenkassen starten mit 230-Millionen-Euro-Defizit ins Jahr

Den größten Fehlbetrag haben die Betriebskrankenkassen erwirtschaftet.

Berlin – Die gesetzlichen Krankenkassen sind auch in das neue Jahr mit einem Defizit gestartet: Es beläuft sich auf 230 Millionen Euro, berichtet die F.A.Z. (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Abgaben ihrer Verbände.

Den größten Fehlbetrag haben demnach die Betriebskrankenkassen mit 123 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Ersatzkassen, die mehr als ein Drittel aller Kassenmitglieder auf sich vereinen, hätten 101 Millionen Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Die Innungskassen kämen auf einen Fehlbetrag von 57 Millionen Euro.

Trotz der Unterdeckung aus dem laufenden Betrieb haben Gesundheitsfonds und Kassen dem Bericht zufolge Reserven von mehr als 25 Milliarden Euro. Doch seien die sehr unterschiedlich verteilt, so dass erwartete werde, dass eine Reihe von Kassen mit knapper Finanzausstattung am Ende des Jahres einen höheren Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen werden muss.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bericht-krankenkassen-starten-mit-230-millionen-euro-defizit-ins-jahr-84797.html

Weitere Nachrichten

Kaiser’s Tengelmann AG

Kaiser’s Tengelmann AG © Okfm / CC BY-SA 3.0

Verbraucher Kartellamt erwartet nach Tengelmann-Verkauf steigende Preise

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, erwartet steigende Preise, nachdem Edeka nun Kaiser's Tengelmann übernimmt. "Die vier Handelsketten ...

E.ON Ruhrgas-Zentrale Essen

© Wiki05 / Public Domain

Sparprogramm "Phoenix" Eon-Chef kündigt Stellenabbau an – vor allem in Essen

Der Energiekonzern Eon will zahlreiche Arbeitsplätze in der Verwaltung abbauen. "Eon wird dezentraler. Das heißt, dass vor allem in der zentralen ...

Sigmar Gabriel SPD 2015

© A.Savin / CC BY-SA 3.0

Bürokratiekosten Gabriel will Unternehmen um 3,9 Milliarden Euro entlasten

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) plant, Unternehmen bei Bürokratiekosten um 3,9 Milliarden Euro pro Jahr zu entlasten. "Mit der Reform der ...

Weitere Schlagzeilen