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Krankenhaus

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03.11.2014

Bericht Koalitionspläne gefährden 25.000 Arztstellen

„Wir sehen zu viele Maßnahmen, die die Versorgung schwächen.“

Berlin – Die „Kassenärztliche Bundesvereinigung“ (KBV) warnt vor einem Abbau von 25.000 Arztstellen, die nach Plänen der Bundesregierung in Gebieten wegfallen sollen, in denen sich mehr Ärzte als benötigt niedergelassen haben.

„Wenn die Koalition das ernst meint, dann gehen in den nächsten fünf bis zehn Jahren bis zu 25.000 Arztsitze vom Netz“, sagte der Vorsitzende der KBV, Andreas Gassen, im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (F.A.Z./Montagsausgabe).

„Wenn es weniger Praxen gibt, dann haben die übrigen Ärzte noch mehr zu tun, und dann werden sich Patienten tatsächlich auf lange Wartezeiten einstellen müssen“, sagte er der F.A.Z. „Wir sehen zu viele Maßnahmen, die die Versorgung schwächen.“

Die Kassenärzte berechneten, was die neue Vorgabe für die Schließung von Praxen in rechnerisch überversorgten Gebieten bedeuten würde: Beinahe jeder sechste der heute mehr als 155.000 niedergelassenen Haus- und Fachärzte oder Psychotherapeuten würde der ambulanten Versorgung verlorengehen.

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