newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Deutsche Bank
© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Keine Erleichterung für Deutsche Bank bei Trennbankengesetz

Die Abtrennung sei eine zentrale Lehre aus der Finanzkrise.

Berlin – Die Hoffnungen der Deutschen Bank auf eine Entschärfung des nationalen Trennbankengesetzes haben sich zerschlagen: „Die Abtrennung riskanter Geschäfte vom Kerngeschäft der Banken ist eine zentrale Lehre aus der Finanzkrise“, sagte der Vizefraktionschef der SPD, Carsten Schneider, dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).

„Eine kurzfristige Einzellösung zur Aufweichung der großzügigen Übergangsregeln, die die Vorgängerkoalition geschaffen hat, zugunsten einer einzigen Großbank, würde diesem politischen Ziel widersprechen und ist deshalb mit der SPD nicht zu machen.“

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wollte dem deutschen Branchenprimus mit Blick auf eine ausstehende europäische Regelung bei dem Gesetz entgegenkommen, mit dem risikoreiches Geschäft vom Einlagengeschäft abgekoppelt werden sollte. Doch nach dem Veto der SPD dürfte sie vom Tisch sein, schreibt das „Handelsblatt“.

Das Bundesfinanzministerium hatte sein Entgegenkommen mit dem Entwurf der EU-Kommission für eine EU-Trennbankenverordnung begründet. Dieser Vorschlag weicht in einigen Punkten vom deutschen Trennbankengesetz ab. Am problematischsten gilt dabei der Umgang mit der Kreditvergabe an Hedgefonds, berichtet die Zeitung weiter.

Nach dem deutschen Trennbankengesetz muss zwingend jedes Kreditgeschäft mit Hedgefonds abgetrennt werden, während die EU nicht so weit gehen will. Betroffene deutsche Banken müssen nach dem deutschen Trennbankengesetz mit der gesellschaftsrechtlichen Umsetzung im vierten Quartal 2014 beginnen, um die Abspaltung bis Juli 2016 fristgerecht zu vollenden.

04.11.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Umfrage Öffentliche Hand zahlt immer mehr Strafzinsen

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Aktien - ETFs & Co Wo ist das Geld aktuell am besten angelegt?

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »