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Bericht Kassen zahlen zu wenig Geld für Schwerhörige

„Das ist ein Skandal erster Güte!“

Berlin – Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erstatten angeblich seit Jahren zu wenig Geld für Hörgeräte. Wie die „Bild-Zeitung“ (Montagausgabe) berichtet, soll zwar der Festbetrag, den schwerhörige Patienten von den Kassen erhalten, von jetzt 421,28 Euro auf 785 Euro steigen. Das Bundessozialgericht habe aber bereits 2009 den Durchschnittsbetrag auf 1.000 Euro festgelegt und verfügt, dass Kassen bei Bedarf sogar für teurere Hörgeräte zahlen müssen (Az. B3 KR 20/08 R). Trotzdem verhandelt der GKV-Spitzenverband laut Bericht derzeit nur über die geringere Summe.

Jakob Stephan Baschab, Chef der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker, sagte gegenüber „Bild“: „Das ist ein Skandal erster Güte! Die fast vier Jahre Untätigkeit spare der GKV mindestens eine Milliarde Euro.“ Derzeit gibt es nach Angaben der Innung etwas 14 Millionen Hörgeschädigte in Deutschland.

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de - 10.06.2013Drücken Sie die Tasten für weitere Artikel

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