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Griechisches Parlament

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13.06.2015

Bericht IWF redet wieder mit Athen

Nach Auffassung des IWF habe man „den Tisch ja nie verlassen“.

Brüssel – Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird offenbar bei den angekündigten Unterredungen mit der griechischen Regierung am Samstag in Brüssel vertreten sein. Dies bestätigten zwei unmittelbar mit den Griechenland-Verhandlungen befasste Personen unabhängig voneinander der „Welt“. Der IWF werde „bei jedweden Treffen mit Regierungsvertretern repräsentiert sein“, hieß es demnach.

Am Donnerstag hatte der IWF überraschend bekanntgegeben, sein Team aus Brüssel abgezogen zu haben. In der belgischen Hauptstadt verhandeln die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) und der IWF, die sogenannten Institutionen, mit der von einer Staatspleite bedrohten griechischen Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras.

Am Freitag wiederum hatte die Tsirpas-Regierung angekündigt, am Samstag Abgesandte mit neuen Kompromissvorschlägen nach Brüssel zu schicken. Dazu hieß es am Freitagabend, der IWF werde „morgen einen Vertreter vor Ort“ haben.

Die Organisation aus Washington versucht zudem offenbar, den Eindruck zu vermeiden, man habe laufende Verhandlungen abgebrochen. Vielmehr sei in den vergangenen zwei Wochen ohnehin kaum verhandelt worden, weswegen man dem im Kern aus einer Handvoll Fachleuten bestehenden Team des IWF eine Pause habe gönnen wollen. Nach Auffassung des IWF habe man „den Tisch ja nie verlassen“. Ob auch wieder das komplette Expertenteam des IWF wieder zurück nach Brüssel gesandt wird, ist offen. Der Fonds werde „natürlich das Team zurückbringen, falls die technischen Gespräche nach dem Treffen am Samstag wieder aufgenommen werden“.

Die griechische Regierung will am Samstag dem Vernehmen nach vor allem über die Frage der Haushaltsüberschüsse reden. Hier haben sich Griechenland und die Institutionen ohnehin bereits angenähert. „Mit den Primärüberschüssen, die Tsipras vorgeschlagen hat, könnten wir leben“, heißt es laut „Welt“ aus Kreisen der drei Institutionen.

Allerdings dürften diese Überschüsse nicht isoliert betrachtet werden. „Das Problem ist, dass nichts dahinter steckt“, heißt es der Zeitung zufolge. Die griechische Regierung habe „nichts auf den Tisch gelegt, war sicherstellen würde, dass man die Ziele auch erreichen könnte“.

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