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25.10.2014

Bericht IS-Netzwerk in Deutschland enttarnt

„Wir kümmern uns um viele Tausende Familien.“

Berlin – Bei einer Razzia vor gut einer Woche hat die Bundesanwaltschaft in Deutschland ein hochprofessionell operierendes Hilfsnetzwerk der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) enttarnt.

Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Ermittlungspapiere berichtet, sagte der mutmaßliche Kopf der Terrorlogistiker, ein 38-jähriger Tunesier, in abgehörten Telefonaten: „Wir haben Zweigstellen in Deutschland, die dem Islamischen Staat im Irak und Syrien untergeordnet sind. Wir kümmern uns um viele Tausende Familien.“ Er werde auch weitere Gelder bekommen, die er dann an die Kämpfer und ihre Familien verteilen werde.

Der Inhaftierte unterstützte laut Bundesanwaltschaft etliche deutsche IS-Kämpfer mit Geld und Kleidung. Er soll zudem vier Dschihadisten aus türkischer Abschiebehaft befreit haben.

Überdies schleuste der 38-Jährige den Ermittlungen zufolge über Mittelsmänner neue Rekruten in die Terrorlager nach Syrien. Darunter war „Focus“ zufolge ein 17-Jähriger aus dem Aachener Raum.

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