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Bernd Lucke

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23.11.2014

Bericht Führende AfD-Politiker wollen Luckes Dominanz brechen

„Die AfD darf keine One-Man-Show sein.“

Berlin – Führende Politiker der Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) wollen die Dominanz des Parteisprechers Bernd Lucke brechen. „Es ist wichtig, dass an der Spitze einer Partei unterschiedliche Führungsstile vertreten sind“, sagte Bundessprecherin Frauke Petry dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. „Die AfD darf keine One-Man-Show sein.“

Zuvor hatte Bundesvorstand Alexander Gauland harsche Kritik an Luckes Führungsstil geübt. Der Hochschullehrer sei ein „Kontrollfreak“.

Geführt wird die AfD offiziell von drei „Bundessprechern“, Lucke wird aber oft als alleiniger Chef wahrgenommen und will diesen Status in einer neuen Satzung verankern.

„Es tut keiner Organisation auf die Dauer gut, wenn alles auf eine Person ausgerichtet ist“, sagte Petry, die den sächsischen AfD-Verband führt. Bisher habe sie sich im Bundesvorstand eher zurückgehalten. „Sollte die AfD künftig eine Doppelspitze haben, werde ich auf jeden Fall kandidieren und eine aktive Rolle spielen.“

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