Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Eon-Logo

© über dts Nachrichtenagentur

23.11.2014

Bericht Eon startet türkische Strommarke

„Das Potenzial für eine deutsch-türkische Marke ist groß.“

Berlin – Der Energiekonzern Eon umwirbt ab sofort die in Deutschland lebenden Türken mit einer eigenen Marke: „Enerji Almany“ („Deutsche Energie“): Zunächst startet der Vertrieb im Ruhrgebiet und in Berlin, berichtet das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe).

„Das Potenzial für eine deutsch-türkische Marke ist groß“, ist Christian Drepper, Geschäftsführer von Enerji Almanya überzeugt. „Wir wollen bis 2020 bis zu 150.000 Haushalte als Kunden gewinnen.“ Das wäre ein Marktanteil von 15 Prozent in den beiden Regionen.

In Deutschland gibt es etwa eine Million türkische Haushalte. Fast 100.000 klein- und mittelgroße Unternehmen werden laut „Handelsblatt“ von Türken geführt. Der Markt sei also beträchtlich – von den Energieversorgern werde er aber vernachlässigt. Mehr als 80 Prozent der Kunden bezögen ihren Strom noch immer von den Stadtwerken vor Ort.

Eon wolle die neue Zielgruppe zunächst mit zwei speziellen Produkten umwerben, die auf den besonderen Wunsch der türkischen Kunden nach hoher Servicequalität eingingen. Die neue Strommarke werde neben einem zweisprachigem Service auch die Möglichkeit bieten, jederzeit den Jahresverbrauch hochrechnen zu lassen – damit die Kunden ihre Kosten stets im Blick behalten.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bericht-eon-startet-tuerkische-strommarke-75385.html

Weitere Nachrichten

Agentur für Arbeit Jobcenter Goslar

Symbolfoto © Rabanus Flavus / Public Domain

Bericht Jobcenter Stade zieht Sexpartner-Fragebogen zurück

Das Jobcenter im niedersächsischen Stade hat einen umstrittenen Fragebogen zurückgezogen, mit dem eine Hartz-IV-Antragstellerin aufgefordert wurde, ...

Mercedes-Benz CL 500 Daimler

© Matthias93 / gemeinfrei

Daimler Nicht auf die Kaufprämie für E-Autos verlassen

Daimler-Vorstandsmitglied Ola Källenius hat vor zu hohen Erwartungen an die Kaufprämie für Elektroautos gewarnt. "Wir dürfen uns nicht darauf verlassen", ...

Institut der deutschen Wirtschaft Koeln

© T.Voekler / gemeinfrei

IW-Studie Brexit kostet Deutschland 0,25 Prozentpunkte Wachstum 2017

Der absehbare EU-Austritt Großbritanniens wird das deutsche Wirtschaftswachstum nach einer Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bereits ...

Weitere Schlagzeilen