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Berlin Auswärtiges Amt

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31.03.2015

Bericht Deutscher an Checkpoint in Kabul erschossen

„Die deutsche Botschaft in Kabul ist eingeschaltet und bemüht sich um Aufklärung.“

Berlin – In Afghanistan ist nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) ein deutscher Staatsbürger an einem Checkpoint erschossen worden. Das Auswärtige Amt bestätigte dem Blatt den Tod eines Bundesbürgers. „Die deutsche Botschaft in Kabul ist eingeschaltet und bemüht sich um Aufklärung“, sagte eine Sprecherin.

Wie die Zeitung unter Berufung auf das Umfeld des Opfers berichtet, soll Marko W. am späten Abend des 19. März in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit erheblicher Geschwindigkeit auf einen Checkpoint zugefahren sein, ohne auf Warnungen der einheimischen Sicherheitskräfte zu reagieren. Aus Angst vor einem möglichen Terroranschlag hätten sie schließlich das Feuer eröffnet.

Der Deutsche sei daraufhin ins Emergency Hospital Kabul eingeliefert und notversorgt worden. Dies geht aus dem offiziellen Krankenbericht hervor, der der Zeitung vorliegt. Nach den Angaben der behandelnden Ärztin wies Marko W. zwei Schussverletzungen auf. Eine Kugel hatte seinen Hals getroffen, eine weitere seinen Hinterkopf. Am vergangenen Donnerstag erlag der Mann seinen Verletzungen.

Marko W. lebte nach Angaben aus seinem Freundeskreis seit einigen Jahren in Kabul. Der Elektriker arbeitete in dieser Zeit für verschiedene Firmen und Nichtregierungsorganisationen.

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