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Bundeswehrsoldaten

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02.01.2015

Bericht Bundeswehr muss fast jede zweite Kaserne sanieren

38 Prozent der Unterkunftsgebäude weisen größere Mängel auf.

Berlin – Die Bundeswehr muss fast jede zweite Kaserne sanieren. Eine Sprecherin des zuständigen Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Bonn bestätigte in der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe) die vom Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus angeprangerten schlechten Zustände von Kasernen: „38 Prozent der Unterkunftsgebäude weisen größere Mängel auf, um deren Behebung wir uns mit hoher Priorität kümmern.“ Weitere neun Prozent der Quartiere sind demnach sogar komplett unbewohnbar.

Königshaus hatte von einem „teilweise verheerenden Zustand der Liegenschaften“ gesprochen und ein Milliardenprogramm zur Sanierung der maroden Kasernen gefordert.

„Für die bauliche Modernisierung unserer Unterkünfte werden wir in den kommenden drei Jahren bereits rund eine halbe Milliarde Euro in die Hand nehmen. Langfristig sind zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt rund 800 Millionen Euro für investive Baumaßnahmen in Unterkünften eingeplant“, teilte die Sprecherin des Infrastruktur-Bundesamtes weiter mit.

Sie umriss auch die Größenordnungen: Untersucht worden seien 3.000 Unterkunftsgebäude in 388 Bundeswehr-Liegenschaften.

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