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19.08.2013

Bericht Bund spart 41 Milliarden Euro durch Niedrigzinsen

Ökonomen bezweifeln dass Deutschland insgesamt davon profitiere.

Berlin – Durch das niedrige Zinsniveau spart die Bundesregierung in den Jahren 2010 bis 2014 voraussichtlich fast 41 Milliarden Euro. Dies geht laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe) aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des SPD-Politikers Joachim Poß hervor.

Der Betrag sei die Differenz der tatsächlichen Zinszahlungen zu den ursprünglichen Planungszahlen.

Ökonomen bezweifeln dem Bericht zufolge jedoch, dass Deutschland insgesamt davon profitiere. „Die niedrigen Zinsen sind für Deutschland kein Gewinn, sondern eine große Umverteilung“, zitiert das Blatt den Finanzwissenschaftler Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

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