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16.02.2014

Bericht BMW will „Mobilarbeit“ anrechnen

Arbeit im Unternehmen soll attraktiver werden.

München – Der Automobilhersteller BMW will offenbar den Mitarbeitern an den deutschen Standorten künftig ermöglichen, die sogenannte „Mobilarbeit“ in ihre Arbeitszeitkonten einzutragen. Für diese Zeit könnten sie dann an anderen Tagen entsprechend weniger arbeiten oder frei nehmen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Das habe Betriebsratschef Manfred Schoch in einer Betriebsvereinbarung mit dem Münchner Konzern ausgehandelt.

Gelten solle diese Regelung demnach für Angestellte in der Verwaltung, der Entwicklung, dem Rechnungswesen und anderen Abteilungen, die oft mehrere Stunden zu Hause und unterwegs an Smartphone und Laptop arbeiten. Deren 40-Stunden-Woche verlängere sich dadurch oft auf 50 Stunden oder mehr, wobei diese Zeit bei BMW wie auch bei anderen Unternehmen bislang nicht als Arbeitszeit angerechnet wurde. Mit der Neuregelung wolle BMW die Gefahr verringern, dass Mitarbeiter einen Burnout erleiden, hieß es.

Außerdem wolle der Autokonzern die Arbeit im Unternehmen attraktiver für gut ausgebildete Fachkräfte machen. Die Beschäftigten sollen zudem mit ihren Vorgesetzten Zeiten vereinbaren können, in denen sie grundsätzlich nicht erreichbar sind. Es werde „ein Recht auf Unerreichbarkeit definiert“, so Betriebsratschef Schoch den Angaben zufolge.

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