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Bundeskriminalamt BKA und Bundesamt für Verfassungsschutz

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09.01.2015

"Gefährdungslage islamistischer Terrorismus" BKA schließt Anschläge auf deutsche Medien nicht aus

Anschläge könnten sich in Deutschland „jederzeit“ ereignen.

Berlin – Das Bundeskriminalamt (BKA) schließt Terroranschläge auf Redaktionen deutscher Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sender nicht aus. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf ein vertrauliches BKA-Papier mit dem Titel „Gefährdungslage islamistischer Terrorismus“.

Demnach befassen sich deutsche Sicherheitsbehörden seit längerem mit ähnlichen Szenarien wie dem Anschlag auf die französische Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“. Laut „Focus“ heißt es in der Analyse: „Islamkritische Ereignisse im Inland könnten sich bundesweit als Tatimpuls für islamistisch motivierte Gewalt gegen Privatpersonen, Medien(vertreter), öffentliche Sicherheitsorgane und deren Personal eignen.“

Zugleich betonen die BKA-Experten, dass sich Anschläge in Deutschland „jederzeit“ ereignen könnten. Den Tätern komme es auf „möglichst hohe Opferzahlen und ein Maximum an infrastrukturellem und wirtschaftlichem Schaden“ an – „bei größtmöglicher medialer Aufmerksamkeit“.

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