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Auswärtiges Amt

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24.04.2015

Bericht Auswärtiges Amt lehnte 2013 Militäraktion gegen Schlepper ab

Deutschland stehe der schon damals diskutierten Idee „sehr kritisch gegenüber“.

Berlin – Das Auswärtige Amt hat im November 2013 eine europäische Militärmission gegen Schlepperbanden im Mittelmeer offenbar kategorisch abgelehnt. Deutschland stehe der schon damals in der EU diskutierten Idee „sehr kritisch gegenüber“, heißt es dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zufolge in einem vertraulichen Papier aus dem damals von der FDP geführten Auswärtigen Amt.

Neben einer fehlenden „polizeilichen Ausbildung“ der deutschen Marine bemängelte das Amt demnach, mit der militärischen Jagd auf die Schlepperboote würden „nur die Symptome bekämpft“, statt den Ursachen in den Heimatländern der Flüchtlinge zu begegnen.

Zudem habe das Amt gemahnt, es sei ungeklärt, was mit aufgegriffenen Flüchtlingen nach einem Zugriff auf dem Meer passieren solle. Die deutsche Marine, so die Empfehlung des Amts, solle deswegen allenfalls Unterstützung am Rande, etwa bei der Erstellung von Lagebildern, leisten.

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