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Akropolis in Athen

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03.02.2015

Bericht Athen will Schulden gegen Banken-Beteiligungen tauschen

„41 gegen acht Milliarden Euro, das wäre kein gutes Geschäft.“

Berlin – Die griechische Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras will nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe) die Schulden des Euro-Krisenlandes gegen Banken-Beteiligungen tauschen: Die Kredite, die zur Stabilisierung des griechischen Bankensystems aufgenommen wurden, sollen nach dem Willen Athens gegen die Anteile des griechischen Staates an den Finanzinstituten getauscht werden.

Die Forderungen des EFSF-Fonds aus der Bankenrettung betrügen rund 30 Milliarden Euro, hinzu kämen 10,9 Milliarden Euro, die für weitere Rekapitalisierungen bereitgestellt worden seien. Auch diese Mittel will die griechische Regierung in das Tauschgeschäft einbeziehen, heißt es in dem Zeitungsbericht weiter.

Die im Gegenzug angebotenen Anteile an den griechischen Banken sollen allerdings nach Schätzungen aus Berlin nur acht Milliarden Euro wert sein. „41 gegen acht Milliarden Euro, das wäre kein gutes Geschäft“, zitiert die Zeitung Berliner Regierungskreise.

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