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Allianz-Zentrale

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18.03.2014

Bericht Allianz beginnt mit Zahlungen für Flug MH 370

Inzwischen suchen 26 Länder nach der Boeing.

München – Der Münchener Versicherer Allianz hat offenbar mit der Auszahlung der Versicherungssumme für Schäden an Flugzeug und Insassen des seit über elf Tagen verschwundenen Flugs MH 370 von Malaysia Airlines begonnen. Das bestätigte eine Konzern-Sprecherin dem „Handelsblatt“. Die Boeing 777-200 der Malaysian Airlines mit der Flugnummer MH 370 war in der Nacht auf den 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking, als sie plötzlich vom Radar verschwand.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass Europas größter Versicherer das Versicherungskonsortium für Malaysia Airlines anführt. Die Allianz hat bestätigt, dass sie ein Konsortium aus verschiedenen Versicherern der Fluggesellschaft anführt. Welchen Anteil der gesamten Versicherungssumme die Allianz schultert, ist unklar.

In der Luftfahrtversicherung ist es dem „Handelsblatt“ zufolge üblich, dass die Versicherungssummen an Airline und Angehörige im Schadenfall schon früh ausgezahlt werden; oft enthalten die Policen Fristen, ab denen das Geld spätestens überwiesen werden muss.

Die Ermittlungen zum Verschwinden des Flugzeugs konzentrieren sich inzwischen auf mehrere Möglichkeiten: Sabotage, Entführung, Terrorakt oder Selbsttötung eines der Piloten. Für die Versicherer ist der Ausgang der Untersuchungen relevant: Grundsätzlich ist ein Flugzeug zwar sowohl gegen Schäden am Rumpf als auch an den Insassen versichert. Terrorrisiken sind allerdings in der Regel nicht Bestandteil dieser Police und werden auf Wunsch der Fluggesellschaft optional abgeschlossen.

Versicherer beteiligen sich unterdessen nach eigenen Angaben nicht aktiv an der Ursachenforschung. Man wolle sich da nicht einmischen und überlasse die Ermittlungen den zuständigen Behörden, sagten mehrere Vertreter von Versicherern, die als Konsortialpartner oder Rückversicherer an der Deckung von MH 370 beteiligt sind, dem „Handelsblatt“.

Inzwischen suchen 26 Länder nach der Boeing, das Suchgebiet reicht von der kasachischen Steppe über einen Halbkreis bis in den südlichen indischen Ozean.

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