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Gründungsparteitag der "Alternative für Deutschland"

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25.08.2017

Bericht AfD plant konkret für Zeit nach Bundestagswahl

Die AfD rechnet intern mit einem Ergebnis von zehn Prozent.

Berlin – Die AfD plant bereits ihre personelle Aufstellung für die Zeit nach der Bundestagswahl. Das berichtet „Bild“ (Freitag) unter Berufung auf intern in Umlauf gekommene Dokumente.

Demnach wurden „alle zukünftigen Abgeordneten in Berlin“ bereits zu einer konstituierenden AfD-Bundestagsfraktionssitzung eingeladen, die den „Bild“-Informationen zufolge für zwei aufeinanderfolgende Tage – den 26. und 27. September – angesetzt ist.

Wie die Zeitung weiter berichtet, plant die AfD einen Fraktionsvorstand mit ein oder zwei Fraktionsvorsitzenden, drei bis vier parlamentarischen Geschäftsführern und vier bis fünf stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Erwartet wird in der Partei darüber hinaus, dass die AfD einen Vizepräsidenten des Bundestags stellt, der Kraft Amt Mitglied des Fraktionsvorstandes wird. Für diesen Posten war zuletzt die Parteivorsitzende Frauke Petry ins Gespräch gebracht worden.

Die AfD rechnet den Informationen von „Bild“ zufolge intern mit einem Ergebnis von zehn Prozent der Stimmen, was ihr den Berechnungen zufolge circa 70 Abgeordnete einbringen würde.

Wie die Zeitung weiter berichtet, soll sich als mögliche Parlamentarische Geschäftsführerin der AfD unter anderem die bisherige EU-Abgeordnete Beatrix von Storch bereithalten. Eine Bestätigung dafür war zunächst nicht zu erhalten.

Gleichzeitig hält sich der thüringische AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke ungeachtet des gegen ihn laufenden Parteiauschlussverfahrens eine Kandidatur als mögliches künftiges Bundesvorstandsmitglied offen. Höcke antwortete „Bild“ auf die Frage, ob er beim Bundesparteitag im Dezember in Hannover für den Bundesvorstand kandidieren will, darüber habe er „noch nicht entschieden“.

Nach Informationen der Zeitung gibt es auf dem äußersten rechten AfD-Parteiflügel Pläne, nach einer Neuzusammensetzung des Bundesvorstands unter der möglichen Beteiligung Höckes das Parteiausschlussverfahren gegen den Thüringer zu stoppen. Der AfD-Co-Vorsitzende Jörg Meuthen, der bereits eine Kampfkandidatur gegen seine Kollegin Frauke Petry angekündigt hatte, wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht dazu äußern, ob er bereit ist, sich gemeinsam mit Höcke in den nächsten Bundesvorstand wählen zu lassen.

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