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02.11.2015

Bericht 2016 wohl weniger Steuereinnahmen als prognostiziert

Erst von 2017 an dürfte der Konjunktureinfluss überwiegen.

Berlin – Bund, Länder und Gemeinden werden 2016 insgesamt voraussichtlich etwa drei Milliarden Euro weniger Steuern einnehmen, als bei der vergangenen Steuerschätzung im Mai vorhergesagt. Das geht aus der Vorlage des Bundesfinanzministeriums für die am Dienstag beginnende Steuerschätzung hervor, erfuhr das „Handelsblatt“ (Montagausgabe) aus mit der Vorlage vertrauten Kreisen.

Zwar gebe es Mehreinnahmen als Folge der guten Konjunktur, doch dürften diese die Ausfälle inzwischen beschlossener Steuersenkungen nicht aufwiegen, hieß es in den Kreisen weiter. Von 2017 an dürfte dann der Konjunktureinfluss überwiegen, sodass mittelfristig ein Milliarden-Plus erwartet werde.

Der Arbeitskreis Steuerschätzungen kommt am Dienstag zu seinen dreitägigen Beratungen in Nürnberg zusammen. Insgesamt werden dort zwar acht Schätzvorschläge diskutiert. Doch die Vorlage des Bundesfinanzministeriums gilt als richtungsweisend. Der Arbeitskreis besteht aus Vertretern von Bund, Ländern, Gemeinden sowie Ökonomen aus Instituten, Sachverständigenrat, Bundesbank und Statistischem Bundesamt.

Zuletzt hatten die Experten für 2016 insgesamt 691,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen prognostiziert.

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