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05.02.2010

Bereits mehr als 50 Selbstanzeigen von Steuersündern

Berlin – Bei den Finanzämtern sind in dieser Woche mehr als 50 Selbstanzeigen eingegangen. Das berichtet „Die Welt“ in ihrer Samstagausgabe auf Grundlage einer Umfrage bei den Oberfinanzdirektionen und Finanzministerien aller 16 Bundesländer. Allein in Hessen zählte die zuständige Oberfinanzdirektion demnach bislang 27 Selbstanzeigen in Zusammenhang mit Kapitalanlagen in der Schweiz. In Niedersachsen meldeten sich demnach bis Freitagmittag zehn Steuerflüchtlinge bei ihren Finanzämtern, in Schleswig-Holstein vier, in Berlin drei, im Saarland zwei und in Mecklenburg-Vorpommern einer.

Auch in anderen Bundesländern, wie etwa Bayern oder Bremen gibt es bereits Fälle, genaue Zahlen nannte man hier allerdings nicht. Zu der Höhe der fälligen Nachzahlungen äußerte sich bislang nur Niedersachsen. „Aus den zehn Selbstanzeigen könnten sich Steuermehreinnahmen von 1,2 Millionen Euro ergeben“, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums in Hannover der Zeitung. Für die kommenden Wochen rechnen die Finanzämter mit einem größeren Schwung an Selbstanzeigen. In Zusammenhang mit der Liechtenstein-Affäre waren mehr als 300 Selbstanzeigen bei den Finanzämtern eingegangen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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