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28.02.2010

Bereits drittes Todesopfer durch Sturmtief

Frankfurt/Main – Das Sturmtief „Xynthia“ hat in Deutschland für Verkehrschaos und mindestens drei Todesopfer gesorgt. In Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Teilen Baden-Württembergs wurde der Zugverkehr teilweise eingestellt, auch in NRW gab es starke Behinderungen. Unter anderem die Bahnhöfe Frankfurt Hauptbahnhof, Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und der Stuttgarter Hauptbahnhof waren gesperrt. Ebenfalls wurde die A3 bei Frankfurt komplett gesperrt, weil Fassadenteile und Werbeplakate auf die Fahrbahn geweht wurden. In NRW hatte die Polizei über 2.000 sturmbedingte Einsätze, insbesondere wegen umgestürzten Bäumen, Baustelleneinrichtungen, Verkehrszeichen und herabfallenden Dachteilen. Unzählige weitere Straßen mussten teils langfristig gesperrt werden, darunter die A4 bei Aachen und bei Olpe und die A1 bei Wuppertal.

Unterdessen forderte der Sturm in Deutschland sein drittes Todesopfer: Im nordrhein-westfälischen Bergheim wurde eine etwa 40 bis 50 Jahre alte Joggerin durch einen umstürzenden Baum erschlagen. Zuvor war schon ein 69 Jahre alter Mann in einem Wald bei Wiesbaden von einem umstürzenden Baum erschlagen worden. Ein 74 Jahre alter Autofahrer starb im Schwarzwald, als ein Baum auf seinen Wagen stürzte. Nach dem Zweitliga-Fußballspiel zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Kaiserslautern mussten die Zuschauer nach Ende der Partie im Stadion ausharren, weil draußen der Wind tobte und umgestürzte Bäume vor der Arena mehrere Autos zerstört hatten.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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