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01.09.2010

Beginn der Nahostgespräche von Terroranschlag überschattet

Washington – US-Präsident Barack Obama empfängt am Mittwoch in Washington den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu den ersten Nahost-Friedensgesprächen seit zwei Jahren. Der US-Präsident trifft außerdem den jordanischen König Abdullah II. und den ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak.

Die Friedensgespräche werden von einem Terroranschlag in der Nähe von Hebron im Westjordanland überschattet. Dabei wurden am Dienstag vier Israelis bei einem gezielten Angriff getötet. Zu dem Anschlag hatte sich der militärische Arm der radikal-islamischen Hamas bekannt. Die US-Regierung rief Palästinenser und Israelis dazu auf, trotz des Anschlags an den Friedensgesprächen festzuhalten.

Von besonderer Bedeutung in den Verhandlungen ist der Bau jüdischer Siedlungen im Westjordanland und in Ost-Jerusalem. Die US-Regierung, die Europäische Union und die UNO hatten Israel wiederholt zu einem Siedlungsstopp und einer Räumung aufgerufen. Ein Bau-Moratorium im Westjordanland läuft am 26. September aus. Palästinenserpräsident Abbas hatte im Vorfeld mit einem Abbruch der Verhandlungen gedroht, falls Israel die Bautätigkeit wiederaufnehmen sollte.

Für Mittwochabend ist ein feierliches Dinner im Weißen Haus geplant. Am Donnerstag sollen Netanjahu und Abbas auf Einladung Obamas dann zu den ersten direkten Verhandlungen seit zwei Jahren zusammenkommen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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