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Polizei

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21.11.2012

NSU-Ermittlungen Beamte gaben sich laut Bericht als Journalisten aus

Erkenntnisse hat die Aktion nicht gebracht.

Berlin – Angehörige der Opfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU sind einem Medienbericht zufolge systematisch von verdeckten Ermittlern ausgespäht worden, die sich als Journalisten ausgaben. Das hätten Recherchen der „Zeit“ ergeben.

Aus internen Unterlagen der Ermittlungsbehörden gehe demnach hervor, dass fünf Beamte sich als Journalisten tarnten. Sie waren von August 2005 bis April 2007 bundesweit im Einsatz, um im Auftrag der Behörden im Umfeld der NSU-Opfer zu recherchieren. Die vermeintlichen Journalisten schalteten sogar Annoncen, in denen sie sich als Freiberufler ausgaben, die Informanten zur Mordserie suchten.

Irgendwelche Erkenntnisse hat die Aktion nicht gebracht.

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