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Start- und Landebahn an einem Flughafen

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05.11.2014

BDL-Präsident Luftverkehrssteuer schadet der deutschen Wirtschaft

Den Fluggesellschaften seien rund zwei Milliarden Euro abgenommen worden.

Berlin – Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), hat sich angesichts des Urteils des Bundesverfassungsgericht zur Luftverkehrssteuer kritisch über die Ticketabgabe geäußert.

„Die zentrale Frage ist ja nicht, ob Herr Schäuble nach der Verfassung eine Milliarde Euro pro Jahr kassieren darf, sondern welchen Schaden diese Steuer für unsere Wirtschaft anrichtet“, so Siegloch. Dieser sei auch im vierten Jahr der Steuer groß.

„Den deutschen Fluggesellschaften sind so rund zwei Milliarden Euro abgenommen worden. Davon hätten sie zum Beispiel 28 leisere, kerosinsparende A320 Flugzeuge kaufen können“, so Siegloch weiter.

Deutsche Fluggesellschaften hätten seit Einführung der Steuer ihre Angebote an deutschen Flughäfen um 4,8 Prozent senken müssen. Aufgrund des harten internationalen Wettbewerbs könnten sie die Steuer zudem nicht an die Passagiere weitergeben und müssten sie zu großen Teilen aus ihrem Betriebsergebnis selbst zahlen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte am Mittwoch eine Klage des Landes Rheinland-Pfalz abgewiesen, das die Ticketsteuer für nichtig erklären lassen wollte.

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