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BDI-Präsident Keitel kritisiert Versäumnisse bei Bankenregulierung

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14.09.2011

Bankenregulierung BDI-Präsident Keitel kritisiert Versäumnisse bei Bankenregulierung

Berlin – BDI-Präsident Hans-Peter Keitel hat eine bessere Regulierung der Banken durch die Politik gefordert. Es habe Versäumnisse bei der Bankenregulierung gegeben, sagte Keitel im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“: Da „wurde Zeit vertan.“ Die Regierungen müssten endlich „dafür sorgen, dass sich für die Banken das klassische Geschäft der Kreditvergabe mehr lohnt als die reinen Finanzgeschäfte, die keinerlei realen Wert schaffen“.

Auch den Umgang mit der Eurokrise kritisierte Keitel. Jeder wisse doch, dass der jetzige „Zwischenzustand einer Währungsunion“ letztlich nicht haltbar ist. „Die Politik laboriert schon zu lange an den Symptomen“, sagte er und forderte: „Die Bundesregierung muss klar sagen: Wie weit geht die Integration? In welchen Schritten – inhaltlich, zeitlich?“

Der BDI plädiere „für den Weg nach vorn“, für mehr Integration. Dafür werde man allerdings „die europäischen Verträge mindestens für den Euro-Raum ergänzen müssen, möglicherweise auch nationale Verfassungen“

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