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Fracking

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01.04.2015

BDI Fracking-Auflagen sind „vollkommen überzogen“

„Wir brauchen Rechtssicherheit.“

Berlin – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Auflagen für das sogenannte Fracking als „vollkommen überzogen“ bezeichnet. Es sei zwar ein positives Signal, „dass die Schiefergas-Gewinnung in Deutschland nicht mehr völlig ausgeschlossen wird“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber am Mittwoch in Berlin anlässlich des Beschlusses des Bundeskabinetts zum Regelungspaket Fracking. „Doch die Auflagen für die Erdgasförderung insgesamt sind vollkommen überzogen. Die in Deutschland seit Jahrzehnten bewährte konventionelle Erdgasförderung wird dadurch stark eingeschränkt.“

Für die Förderung von Schiefergas würden in Deutschland höchste Umweltstandards gelten. Außerdem könne die Förderung einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. „Um uns nicht von Importen abhängig zu machen, sind wir weiterhin auf die Nutzung von heimischem Erdgas angewiesen. Langfristig wird dies ohne das Schiefergas nicht gelingen“, sagte Kerber.

In der Debatte um Fracking würden die Aspekte Versorgungssicherheit, heimische Wertschöpfung und technologische Weiterentwicklung zu wenig berücksichtigt. Nachdem jahrelang keine Genehmigungen für Erdgas-Bohrungen erteilt worden sind, fordert der BDI-Hauptgeschäftsführer nun rasch zu handeln: „Wir brauchen Rechtssicherheit, damit die Unternehmen der Erdgasindustrie endlich wieder am Standort Deutschland investieren.“

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