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BDI-Chef Keitel warnt vor deutschem Alleingang in der Energiepolitik

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19.06.2011

Atomausstieg BDI-Chef Keitel warnt vor deutschem Alleingang in der Energiepolitik

Berlin – Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, warnt vor gravierenden Folgen des Atomausstiegs für die Industrie: „Beim Umstieg in erneuerbare Energien muss eines garantiert sein: sichere Versorgung – ohne Netzschwankungen und Stromausfälle“, schreibt Keitel in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung „Die Welt“. „Sorgfalt ist angesagt – und Augenmaß. Sonst wird das Industrieland Deutschland ins Abseits katapultiert.“ Er mache sich Sorgen um die Zukunft des Industriestandorts, schreibt Keitel.

Er kündigte „Milliardeninvestitionen“ von Seiten der deutschen Unternehmen an – unter der Bedingung, dass die Politik sich als verlässlicher Partner erweise: „Die Politik muss halten, was sie verspricht – und was sie versprochen hat“, schreibt er. Die Industrie erwirtschafte zwei Drittel des deutschen Wirtschaftswachstums. „Die Politik darf das jetzt nicht in Gefahr bringen. Das ist die Verantwortung von jedem einzelnen unserer Volksvertreter“, schreibt Keitel in der „Welt“.

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