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09.03.2010

Bayerns Justizministerin fordert höhere Mindeststrafe bei sexuellem Missbrauch

Berlin – Bayerns Justizministerin Beate Merk hat aufgrund der Fälle von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche die Erhöhung der Mindeststrafe gefordert. „Jeder sexuelle Missbrauch muss wieder als Verbrechen gebrandmarkt werden. Das heißt: Die Mindeststrafe muss von zurzeit sechs Monaten auf ein Jahr angehoben werden“, sagte die CSU-Politikerin gegenüber der „Welt“. Desweiteren sollten die Strafen „schuldangemessen“ sein. „Sexueller Missbrauch gehört zu den abscheulichsten Dingen, die ein Mensch einer unschuldigen Kinderseele antun kann“, so Merk weiter. Als Verbrechen gelten derzeit nur solche Straftaten, welche eine Mindeststrafe von einem Jahr nach sich ziehen. Alle anderen Straftaten werden „Vergehen“ genannt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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