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29.06.2010

Bayerns Innenminister will strengere Regeln für Einwanderer

München – In die Debatte um schärfere Regeln für Einwanderer hat sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann eingeschaltet. Der CSU-Politiker plädierte in der „Bild-Zeitung“ ebenfalls für eine strengere „Auslese“: „Wir brauchen keine unqualifizierten Zuwanderer.“ Einen Intelligenztest für Einwanderer, wie ihn der Berliner CDU-Innenexperte Peter Trapp gefordert hat, lehnt Bayerns Innenminister allerdings ab: „Diese Forderung geht an der eigentlichen Problematik vorbei.“

Aber auch Herrmann ist dagegen, bei der Zuwanderung wie bisher familiäre und humanitäre Kriterien in den Vordergrund zu stellen. Herrmann sagte der „Bild-Zeitung“, Zuwanderung nach Deutschland müsse sich „stets am Arbeitskräftebedarf“ orientieren. Gegenüber Bild.de ergänzte der CSU-Politiker: „Hier hilft der IQ allein nicht weiter. Wenn wir in Deutschland zum Beispiel Pflegekräfte brauchen, nutzt mir ein hoch gebildeter Akademiker gar nichts. Entscheidend muss der Bedarf an leistungswilligen Arbeitnehmern sein.“

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