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Bayern zeigte Charakter, Bayer ein bisschen

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10.03.2012

Zusammenfassung Bayern zeigte Charakter, Bayer ein bisschen

Rekordmeister schießt sich den Frust von der Seele – Leverkusen unterliegt in Wolfsburg.

Düsseldorf – Charakter war gefragt am 25. Spieltag in der Fußball-Bundesliga. Der ehemalige Titan Oliver Kahn hat es zu seiner aktiven Zeit bei Bayern München nach einer 0:2-Niederlage bei Schalke 04 vulgär mit den Worten „Eier, wir brauchen Eier“ umschrieben. Die nach dem 0:2 in der Vorwoche bei Bayer Leverkusen viel gescholtenen Stars von der Isar hatten sie am Samstag, als sie sich den Frust beim 7:1 (5:0)-Schützenfest gegen 1899 Hoffenheim von der Seele schossen.

Nationalstürmer Mario Gomez hatte sie stellvertretend für das Team mit drei Toren, nachdem er zuvor drei Spiele nicht getroffen hatte. Ob es im Meisterschaftsrennen der Auftakt zu einer Aufholjagd auf Spitzenreiter Borussia Dortmund war, wird sich auch im nächsten Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin zeigen. Charakter hatten irgendwie auch die vom ehemaligen Bayern-Star Markus Babbel trainierten Hoffenheimer, sie wollten unbedingt ein Tor. Das erzielte für sie der ehemalige Angestellte Luiz Gustavo.

Rot für Podolski

Der VfL Wolfsburg zeigte eine Reaktion nach drei Spielen ohne Sieg und der Kritik von Aufsichtsrat Ricardo Sanz. Gegen Bayer Leverkusen steckte man einen frühen Rückstand durch Stefan Kießling weg und gewann am Ende 3:2, ein Sieg auch für Trainer Felix Magath. Leverkusen zeigte nach dem 1:7 unter der Woche beim FC Barcelona ebenfalls eine Reaktion. Nachdem Jan Polak nachfolgend Simon Rolfes und Kießling rustikal aus dem Weg geräumt hatte, verließ die Bayer-Profis zumindest nie der Mut. Karim Bellarabi wäre in der Nachspielzeit fast noch das 3:3 gelungen.

Der 1. FC Köln zeigte Charakter im Abstiegskampf. Das Tohuwabohu um Lukas Podolskis wohl feststehenden Abgang im Sommer zum FC Arsenal und den unter Druck stehenden Trainer Stale Solbakken schüttelte das Team im „Sechs-Punkte-Spiel“ (Solbakken) gegen Hertha BSC Berlin ab und gewann 1:0, nachdem es in der heimischen WM-Arena zuvor drei Pleiten in Folge kassiert hatte. Und das alles am Ende in Unterzahl. Mato Jajalo und Charakterkopf Podolski sahen die Rote Karte.

Fünftes Tor für Mohamed Zidan

Charakter zeigte der FSV Mainz 05 nach dem 1:2 bei Meister Dortmund, und Mohamed Zidan erst recht. Der Ägypter erzielte beim 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg bereits das fünfte Tor für seinen Lieblingsklub. Am Ende stemmte man sich nach dem Platzverweis für Adam Szalai in Unterzahl erfolgreich gegen die anrennenden Nürnberger. Bleibt Borussia Mönchengladbach. Der Wille war da, die stärkeren Charaktere standen beim SC Freiburg auf dem Platz. Die Breisgauer erarbeiteten sich im Kampf um den Verbleib in der Liga einen wichtigen Punkt. Die Borussia blieb im dritten Spiel in Folge ohne Sieg und sucht weiter nach dem Weg aus der Minikrise.

Mit dem Toreschießen hat der 1. FC Kaiserslautern zwar immer noch große Probleme. Doch mit einem torlosen Unentschieden im Freitagsspiel bei VfB Stuttgart zeigten die Pfälzer den Willen, der im Abstiegskampf gefragt ist.

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