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Bundestrainer Basketball-Bundesliga favorisiert Pesic als Bundestrainer

“Wir haben ein Interesse daran, dass diese Position mit einer großen Trainer-Autorität besetzt wird”.

Luwigsburg – Die deutsche Basketball-Bundesliga (BBL) favorisiert Svetislav Pesic als Nachfolger von Dirk Bauermann als Bundestrainer. “Wir haben ein großes Interesse daran, dass diese Position mit einer großen Trainer-Autorität besetzt wird”, sagte Jan Pommer, Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga (BBL) am Rande des 25. Allstar-Spiels in Ludwigsburg. Pommer erachtet eine Lösung mit Pesic für richtig. Der 62-Jährige trainiert den Klub Roter Stern Belgrad, hat aber angeblich eine Klausel im Vertrag hat, die es ihm erlaubt, eine Doppelfunktion auszuüben.

“Wir favorisieren die Lösung mit einem Hochkaräter und wir haben einen Favoriten”, sagte Wolfgang Brenscheidt, Generalsekretär des deutschen Basketballbundes (DBB), der Nachrichtenagentur dapd. “Ich habe mit dem DBB gesprochen”, bestätigte Pesic gegenüber der “Welt am Sonntag”. Knackpunkt in den Verhandlungen mit Pesic scheinen die finanziellen Vorstellungen des Erfolgstrainers, die stark von denen des DBB abweichen, zu sein.

Derweil schloss Brenscheidt aus, “dass es ein BBL Trainer wird.” Somit ist der Name des gehandelten Henrik Rödl, Trainer von TBB Trier, vom Tisch. Die Statuten der Basketball-Bundesliga sehen vor, dass kein Coach aus der BBL gleichzeitig Nationaltrainer sein darf. Aus diesem Grund war Dirk Bauermann (FC Bayern München) im Herbst als Nationaltrainer zurückgetreten.

In Ludwigsburg erklärte Pommer, dass er für die BBL eine Steigerung der Umsatzzahlen “um rund acht Millionen Euro auf 68 bis 69 Millionen Euro” erwarte. Auch die “deutlich gestiegene TV-Reichweite” sei ein Grund optimistisch in die Zukunft zu schauen. Mehrmals hat Pommer das Ziel der BBL formuliert, im Jahr 2020 stärkste nationale Liga in Europa, und nach NBA und Euroleague zur drittbesten Liga der Welt aufsteigen zu wollen.

Als “wichtigen Erfolgshebel für die Zukunft” erachtet Pommer dabei die Chancengleichheit unter den Vereinen Europas. Deshalb fordert er ein einheitliches Lizenzierungsverfahren für alle Klubs in Europa: “Es muss ein Lizenzierungsverfahren, ähnlich dem Financial Fairplay der UEFA im Fußball geben.”

22.01.2012 © dapd / newsburger.de

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