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Bartsch schwenkt auf Linie von Ernst ein

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20.04.2012

Kandidatenfrage Bartsch schwenkt auf Linie von Ernst ein

Wahlkämpfe haben Priorität.

Berlin – Linke-Fraktionsvize Dietmar Bartsch schwenkt auf die Linie von Parteichef Klaus Ernst ein, die Frage der künftigen Parteiführung erst nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zu klären. Im Deutschlandradio Kultur sagte Bartsch am Freitag, er hätte eine andere Entscheidung bevorzugt. Gleichwohl räumte der Kandidat für den Parteivorsitz ein: „Man kann das ja nicht mit Waffengewalt in irgendeiner Weise erzwingen.“ Nun seien die Wahlkämpfe „Priorität Nummer eins“.

Anfang Juni wählt die Linke ihre Parteispitze neu. Nach dem Rücktritt von Linke-Chefin Gesine Lötzsch führt Ernst die Partei derzeit allein. Ernst hat sich noch nicht erklärt, ob er wieder antritt. Bartsch riet seiner Partei, die Führungsfrage nicht nur auf die beiden Vorsitzenden zu konzentrieren. Die Linke brauche ein inhaltliches Angebot und ein Team, die die Partei in die Erfolgsspur zurückführen könne.

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