newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Bankenverband will Abhebegebühren bei Geldautomaten senken

Berlin – Nach den gescheiterten Verhandlungen zwischen Banken und Sparkassen über die maximale Höhe der Abhebegebühren bei fremden Geldautomaten will der Bundesverband deutscher Banken (BdB) einseitig auf 1,95 Euro senken. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf den BdB-Präsidenten Andreas Schmitz.

„Die privaten Banken werden als Erste und bisher Einzige den Preis für Kunden von anderen Instituten auf höchstens 1,95 Euro begrenzen“, sagte Schmitz. Der neue Preis werde ab Mitte Januar kommenden Jahres gelten. Die Institute würden jetzt zügig ihre Kunden drüber informieren. Schmitz weiter: „Wir fordern Sparkassen und Volksbanken auf, sich unserer Gebühr anzuschließen!“ Künftig werden Kunden von Sparkassen, Volks- und Genossenschaftsbanken beim Geldabheben an Automaten der privaten Banken wie zum Beispiel der Postbank und Commerzbank nur mit 1,95 Euro je Abhebung belastet.

Weiterhin sprach sich Schmitz gegen eine wie von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner angedrohte gesetzliche Regelung im Kampf gegen hohe Abhebegebühren bei fremden Geldautomaten aus. „Die große Keule des Gesetzgebers ist überflüssig. Eine privatwirtschaftliche Lösung ist immer sinnvoller als eine gesetzliche Regelung“, sagte Schmitz.

Die Gebühren für Fremdabhebungen waren zu Beginn des Jahres massiv in die Kritik geraten, woraufhin sich das Bundeskartellamt eingeschaltet hatte. Die tatsächlichen Kosten einer Fremdabhebung betragen nach Einschätzung von Experten ungefähr 60 Cent. Aigner (CSU) drängt auf eine Senkung der Gebühren, die bei der Nutzung von Automaten anderer Institute im Schnitt bei mehr als fünf Euro liegt.

Eine von den Verbänden vorgeschlagene Obergrenze von fünf Euro war beim Bundeskartellamt auf Ablehnung gestoßen. Bis Ende August müssen die Institute dem Bundeskartellamt einen Vorschlag machen, wie sie künftig die Fremdabhebegebühren regeln wollen.

25.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bauwirtschaft Tarifverhandlungen werden vertagt

Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurden vertagt. In der rund 10stündigen Verhandlung ist es unter anderem gelungen, sich auf einen Fahrplan für die weiteren Verhandlungen zu verständigen. ...

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Thomas-Cook-Pleite Staat kommt billiger davon als gedacht

Bauernprotest droht Abschlussbericht erzürnt Landwirte

ZDK Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 ist der falsche Weg

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Umfrage Öffentliche Hand zahlt immer mehr Strafzinsen

E-Fahrzeuge ZDK begrüßt Verlängerung der Innovationsprämie

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

DB Cargo-Chefin Nikutta China-Geschäft boomt wie nie

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

Willkommen im Club! Die Zusatzangebote der großen Online-Shops

Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL-Chef Weselsky für Personalabbau bei der Bahn

Hartges „Das ist kein Öffnungs-, sondern ein Schließungsplan“

Nachtzug-Geschäft Deutsche Bahn kauft keine neuen Schlafwagen

Autoexperte Das Apple-Auto wird es nicht geben

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

Corona-Pandemie Krankenhausärzte warnen vor Kliniksterben

Aktien - ETFs & Co Wo ist das Geld aktuell am besten angelegt?

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »