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Banken-Tarifverhandlungen ohne Angebot vertagt

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29.03.2012

Tarife Banken-Tarifverhandlungen ohne Angebot vertagt

ver.di fordert sechs Prozent.

Frankfurt/Main – Die zweite Tarifrunde für die rund 220.000 Beschäftigten des Bankgewerbes ist am Donnerstag in Frankfurt am Main ohne Ergebnis auf den 3. Mai vertagt worden. Wie die Gewerkschaft ver.di am Abend mitteilte, legten die Arbeitgeber abermals kein Angebot vor. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von sechs Prozent, eine Erhöhung der Ausbildungsquote, verbesserten Gesundheitsschutz und Schutz vor persönlicher Haftung der Bankangestellten.

Laut ver.di haben die Arbeitgeber zusätzlich das Thema Samstagsarbeit zur Bedingung für eine Verlängerung des Vorruhestandstarifvertrages gemacht. „Mit ihrem Vorgehen provozieren die Arbeitgeber Warnstreiks“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Beate Mensch. Die Tarifkommission werde am Freitag über das weitere Vorgehen und Arbeitskampfmaßnahmen beraten.

Die Banken-Arbeitgeber erklärten, es gebe zwar eine erste Bewegung in einzelnen Punkten. Bevor aber Sachthemen, „die nicht auf die Tarifebene gehören“ nicht vom Tisch seien, werde man in der Gehaltsfrage nicht vorankommen, sagte Verhandlungsführer Ulrich Sieber. Die Arbeitgeber hätten die Gesundheitsleistungen bereits deutlich gesteigert, weitere Tarifregelungen seien nicht erforderlich.

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