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29.06.2017

Bangladesh Accord Modemarken unterschreiben neuen Vertrag mit Arbeitern

Verbesserung der Sicherheit in den Betrieben soll sichergestellt werden.

Paris – Der Vertrag über die Sanierung der Textilfabriken in Bangladesch, der sogenannte Bangladesh Accord, wird über das Jahr 2018 hinaus verlängert. Damit soll sichergestellt sein, dass die Verbesserung der Sicherheit in den Betrieben, die für westliche Modemarken produzieren, auch künftig von unabhängigen Stellen überwacht wird.

Wie das „Handelsblatt“ in seiner Donnerstagausgaben unter Berufung auf Verhandlungskreise schreibt, soll die Einigung zwischen den Gewerkschaften aus Bangladesch und den Modekonzernen am Donnerstag dieser Woche auf dem „Global Forum on Responsible Business Conduct“ der OECD in Paris verkündet werden.

Der neue Vertrag, der ab Juni 2018 gelten soll, setzt über die Sicherheit der Fabriken hinaus auch Schwerpunkte bei den Arbeitnehmerrechten. Dies hatten die Gewerkschaften dezidiert gefordert. So verpflichten sich die unterzeichnenden Firmen, dafür zu sorgen, dass ihre Zulieferer die Vereinigungs- und die Versammlungsfreiheit der Arbeiter respektieren.

Das neue Abkommen wurde laut des Berichts stellvertretend von sieben Textilfirmen mit den Gewerkschaften ausgehandelt: von Esprit, C&A, H&M, PvH (Tommy Hilfiger, Calvin Klein), Aldi Süd, El Corte Ingles und Inditex (Zara). Einige Firmen haben den neuen Vertrag bereits unterzeichnet, viele andere wollen zeitnah folgen.

Esprit prüft gerade die letzte Fassung des Dokuments. „Aber wir erwarten, dass wir es in den kommenden Tagen unterzeichnen werden“, sagt Lary Brown, Head of Global Social & Environmental Sustainability von Esprit dem „Handelsblatt“.

Bereits unterzeichnet hat der Textildiscounter Kik. „Es ist sehr wichtig, dass der Accord verlängert wird, damit wir nicht nur die Sanierung der Fabriken weiter begleiten, sondern jetzt auch Fortschritte bei den Arbeitnehmerrechten machen“, sagte Ansgar Lohmann, der beim Textildiscounter den Bereich Unternehmensverantwortung (CSR) leitet, dem „Handelsblatt“.

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