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29.07.2011

Balkan-Experte sieht Perspektivloskeit als Ursache für Unruhen im Kosovo

Berlin – Dusan Reljic von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) sieht die sozioökonomische Perspektivlosigkeit als eine der Ursachen für die wiederkehrenden Unruhen im Kosovo.

Das Land habe das niedrigste Bruttosozialprodukt Europas, aber die größte Bevölkerungszuwachsrate, sagte Reljic im Deutschlandfunk. „Und das bedeutet, dass jährlich 30.000 Menschen auf den Arbeitsmarkt kommen, wo eine Arbeitslosigkeit von 50 Prozent herrscht und wahrscheinlich bei den jüngeren Menschen von 60 bis 70 Prozent. Das heißt, dass eine Besserung der Situation im Leben der meisten Menschen überhaupt nicht denkbar ist.“

Gleichzeitig reiche die Korruption und die organisierte Kriminalität bis in die höchste Spitze der Regierung.

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