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17.01.2010

Bahn will gegen Billiglohnkräfte vorgehen

Berlin – Die Bahn will gegen eigene Vertragspartner vorgehen, die offenbar sogenannte „Billiglohnkräfte“ angestellt hatten. „Gegen den Nachunternehmer wurde Strafanzeige gestellt“, hieß es in einer Mitteilung. „Die Deutsche Bahn missbilligt mit Nachdruck den Einsatz von Billiglohnkräften durch Vertragspartner. Die Einhaltung von Arbeitsgesetzen und Sicherheitsvorschriften ist Bestandteil der Verträge mit Subunternehmen. Falls bei Vertragsunternehmen Verstöße festgestellt werden, kündigen wir den betroffen Unternehmen und stellen Strafanzeige“ sagte der für den Bereich Dienstleistungen zuständige DB-Technikvorstand Volker Kefer heute in Berlin. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte am Wochenende geschrieben, dass beim Winterdienst Billigkräften aus Osteuropa eingesetzt worden waren, die bei überlangen Arbeitszeiten mit Dumpinglöhnen abgespeist worden sein sollen.

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