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25.07.2015

Baden-Württemberg CDU-Kandidat kritisiert Sexualkundeunterricht

„Sex muss nicht bei jeder Gelegenheit öffentlich diskutiert werden.“

Stuttgart – Baden-Württembergs CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf hat scharfe Kritik am Sexualkundeunterricht in vielen Schulen geäußert und eine deutliche Begrenzung des Themas in den Lehrplänen verlangt.

Gegenüber „Bild“ (Samstag) sagte Wolf: „Sex muss nicht bei jeder Gelegenheit öffentlich diskutiert werden. Es ist eine Frage des Respekts voreinander, höchstpersönliche Dinge wie Sexualität wieder mehr ins Private zu verlagern.“

Der CDU-Politiker kritisierte, dass Sex bereits im Grundschul-Unterricht immer öfter Thema sei. In einigen Bundesländer, gebe es sogar „Sexkoffer mit Spielzeug – und das schon in der Grundschule“, sagte Wolf gegenüber „Bild“.

Diese Entwicklung mache Menschen sorgen. Ziel müsse daher sein, die Eltern stärker über den Lehrplan mitentscheiden zu lassen, um solche Entwicklungen zu verhindern. „Natürlich müssen Schulen aufklären und das klappt meistens auch ganz gut. Aber die Eltern müssen mitentscheiden können, wann und wie mit ihrem Kind über dieses Thema geredet wird“, erklärte Wolf.

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