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28.09.2009

Azubi-Recruiting: Qualifizierte und motivierte Auszubildende finden

(openPR) – Die derzeitige Wirtschaftskrise entspannt die Situation in der Personalbeschaffung? Was pauschal betrachtet logisch klingt, trifft für die Gewinnung von Auszubildenden nicht zu. Aufgrund der demografischen Entwicklung nimmt die Zahl der Schulabgänger ständig ab. Und was viel schlimmer ist, in den letzten Jahren sinkt zudem die Qualität besorgniserregend. In einer von aicovo gmbh in Zusammenarbeit mit der TFH Wildau durchgeführten Studie geben über 70% der befragten Unternehmen an, dass die Bewerberqualität in den letzten 5 Jahren schlechter oder wesentlich schlechter wurde. Bei genauer Betrachtung wundert es nicht, dass landauf und landab die Personalverantwortlichen darüber klagen, dass es immer schwieriger wird, eine ausreichende Anzahl an qualifizierten und motivierten Auszubildenden zu bekommen. Selbst Firmen die heute noch genügend Bewerber haben, können sich nicht zurücklehnen. Viele Experten warnen vor einer sich weiter verschärfenden Situation und sehen Firmen, die nicht rechtzeitig die richtigen Weichen stellen – also professionelles Ausbildungsmarketing betreiben – vor ernstzunehmenden Personalengpässen.

Überraschend kam die Situation nicht, dennoch trifft es viele Firmen und Institutionen unvorbereitet. In vielen Branchen beginnt hektische Betriebsamkeit. Meist geht es erst mal nicht um mittel- und langfristige Strategien im Ausbildungsmarketing, sondern um kurzfristig wirksame Methoden und Aktionen, um die offenen Ausbildungsplätze qualifiziert zu besetzen. Es muss schnell auf den unerwartet hohen Rückgang von qualifizierten Bewerbern reagiert werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass Ausbildungsmarketing heutzutage anders funktioniert. Immerhin wollen die Ausbildungsbetriebe die Generation Internet erreichen, die Digital Natives, wie sie Neudeutsch heißen, oder, um ein weiteres Trendwort zu verwenden, die Net Generation. Die Schulabgänger von heute sind Digital Natives. Was machen die anders als die Generation Ahnungslos?

Sie lesen lieber Blogs als Zeitungen, sie besuchen keine Bibliothek, dafür die Online-Enzyklopädie Wikipedia, sie holen sich ihre Musik illegal online, statt sie im Laden zu kaufen. Sie senden SMS, statt zu telefonieren, sie twittern, statt E-Mails zu versenden, sie haben x Freunde – rein virtuell in Chatrooms, viele haben eine eigene Website, sie verabreden sich vielleicht gerade über schuelerVZ, studiVZ oder richten ihr neues Profil auf Websites wie Facebook, Lokalisten oder MySpace ein.

Erstmals in der Geschichte des Internets wächst eine Generation heran, die mit dem Internet groß geworden ist, für die das Netz eine alltägliche, selbstverständliche und nicht mehr wegzudenkende Erfahrung ist. Die Digital Natives „nutzen“ das Internet nicht, sie „arbeiten“ nicht damit, sie „leben“ im Internet. Klar, dass die Digital Natives auch bei der Suche und Auswahl ihres Ausbildungsbetriebs vieles anders machen als ihre Eltern.

aicovo®, Hersteller des E-Recruiting- und Bewerbermanagementsystems JOBquick® und Experte für Ausbildungs- und Personalmarketing unterstützt Firmen im Azubi-Recruiting. In einen zweitägigem Praxisseminar im Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel mitten im Chiemsee erfahren Personalverantwortliche Ende April 2010 wie sie gute, also für das jeweilige Unternehmen passende Auszubildende, in der gewünschten Anzahl finden. Auch erfahrene Rekrutierer profitieren von diesem Seminar. Sie lernen die neuen Verfahren und Methoden kennen, mit denen sie in Zeiten Web 2.0 die richtigen Schulabgänger zeitgemäß ansprechen. Neben sofort greifenden Aktionen werden in dem Seminar „Azubi-Recruiting und Ausbildungsmarketing“ auch mittel- und langfristig wirksame Ideen, Konzepte und Maßnahmen zur Nachwuchssicherung vorgestellt. Die Teilnehmer erfahren, wie sie Strategien entwickeln und Maßnahmen für ihr Ausbildungsmarketing durchführen, die ihnen helfen, sich als attraktive Ausbildungsstätte zu etablieren und in Zukunft die besten Bewerber magnetisch anziehen. Das Seminar ist auch für Ausbildungsverantwortliche von Innungen, Berufsverbänden, Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern (IHK) zu empfehlen. Weitere Informationen gibt es auf der eigens eingerichteten Website.

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