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Zug Deutsche Bahn

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13.08.2016

Nach Axt-Attacke Bahn befürwortet Hunde-Streifen in NRW-Regionalzügen

Hamburg habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Düsseldorf – Nach der Axt-Attacke eines Islamisten in einem Regionalzug bei Würzburg sprechen sich Bahnvertreter für höhere Sicherheitsmaßnahmen in NRW aus.

„Ich begrüße die Debatte, die es in den Gremien des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr gibt. Dort wird überlegt, Sicherheitskräfte mit Hunden auf Streife zu schicken“, sagte der Chef der DB Regio NRW, Heinrich Brüggemann, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Hamburg habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. „Warum sollte das kein Modell für NRW sein?“, sagte Brüggemann.

Auch seien sogenannte Verfügungs-Teams angedacht, also Sicherheitskräfte, die flexibel je nach Verkehrsaufkommen und Art der Fahrt – also beispielsweise bei Fußballspielen – zusätzlich eingesetzt würden. „Als Pilotprojekt bringt DB Regio NRW seit Anfang August zudem vermehrt Prüfteams von fünf Personen bei der Fahrkartenkontrolle zum Einsatz“, sagte der DB-Regio-Chef von NRW. „Damit setzen wir nicht nur ein deutliches Signal gegen Schwarzfahrer, wir erhöhen auch das Sicherheitsgefühl an Bord unserer Züge.“

Auch beim Konkurrenten Keolis stellen die Verantwortlichen fest, dass die Hemmschwelle der Fahrgäste gesunken sei. „Unsere Servicekräfte werden vermehrt bespuckt und angepöbelt“, sagte Keolis-Geschäftsführer Thomas Görtzen der „Rheinischen Post“. „Wir sind deshalb kurzfristig dazu übergegangen, weibliche Mitarbeiter nachts nicht mehr alleine für den Service in den Zügen einzusetzen.“

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