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30.03.2010

Autobauer Opel stellt wieder Leute ein

Rüsselsheim – Der angeschlagene Autobauer Opel stellt in seinem Entwicklungszentrum in Rüsselsheim bis zu 250 Ingenieure ein, um zusätzliche Aufgaben bewältigen zu können. Das Unternehmen habe zudem eine Modelloffensive mit einem Investitionsvolumen von 11 Milliarden Euro gestartet, teilte Opel heute mit. Man arbeite daran, bis 2014 achtzig Prozent seiner Modellpalette zu erneuern. Darüber hinaus plant Opel nach eigenen Angaben die Einführung neuer Fahrzeugkonzepte, darunter das Elektrofahrzeug Opel Ampera, das im nächsten Jahr auf den Markt kommen wird.

Unterdessen sind die neuen Modelle Opel Insignia und Opel Astra im Markt laut Opel stark gefragt. Das Werk Rüsselsheim, wo gerade der 200.000 Insignia vom Band lief, hat für die Monate Mai und Juni insgesamt fünf Sonderschichten geplant. Der im Dezember 2009 auf dem deutschen Markt gestartete neue fünftürige Opel Astra ist jetzt auf allen europäischen Märkten eingeführt und das Unternehmen hat für das Modell bisher 120.000 Bestellungen erhalten.

Das Werk im polnischen Gleiwitz wird bis Juni insgesamt 17 Sonderschichten einlegen, um die Kundenwünsche bedienen zu können. Im Juni beginnt Opel mit der Markteinführung des neuen Kompaktvans Meriva. Als nächstes neues Modell folgt der Astra in der Kombiversion Sports Tourer. Trotz der jüngsten Jubelmeldungen wird der Autobauer in den nächsten Monaten aber zwecks Sanierung voraussichtlich tausende Arbeiter vor die Tür setzen.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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