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Augsburg macht das Titelrennen wieder spannender

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10.03.2012

1. Bundesliga Augsburg macht das Titelrennen wieder spannender

Tabellenführer Dortmund muss sich beim Aufsteiger mit einem 0:0 begnügen.

Augsburg – Der FC Augsburg hat das Titelrennen der Fußball-Bundesliga wieder etwas spannender gemacht. Tabellenführer Borussia Dortmund kam beim Aufsteiger am Samstagabend nach zuletzt acht Siegen in Serie nicht über ein 0:0 hinaus und büßte damit auf Verfolger FC Bayern nach dessen 7:1-Torgala gegen Hoffenheim zwei Punkte ein. Aber noch ist der Dortmunder Vorsprung neun Spieltage vor dem Ende mit fünf Zählern komfortabel. Augsburg wiederum reichte das Unentschieden, um die Abstiegsplätze zu verlassen

Es bewahrheitete sich zu Beginn das, was Augsburgs Trainer Jos Luhukay vor dem Spiel vorausgesagt hatte: Seine Mannschaft werde Dortmund nicht beim Fußballspielen zuschauen. Mehr noch: Die Dortmunder verloren schon früh die Lust am Kombinieren, weil die Augsburger ihnen jeden Raum dafür nahmen. Die FCA-Spieler kämpften, rackerten und rannten, als würde es im letzten Spiel der Saison um den Klassenverbleib gehen. Nach Meinung von BVB-Trainer Jürgen Klopp spielte das Ergebnis aus der Münchner Allianz-Arena dabei jedoch keine Rolle.

„Das ist nichts, was uns hilft oder hemmt“ hatte er vor dem Spiel mit der Gelassenheit des Tabellenführers gesagt. Dennoch fehlt dem Meister die Leichtigkeit der vergangenen Wochen im Spiel, die Präzision, ein Einfall, um den Deckungsverband der Augsburger irgendwie in Kalamitäten stürzen zu können. Bezeichnend war dabei Abwehrspieler Neven Subotic, der es nicht fertigbrachte, Bälle aus drei Metern zu seinen Mitspielern zu passen. Augsburg selbst beschränkte sich nicht auf die reine Zerstörung des Dortmunder Offensivspiels. Sie waren bemüht, mit schnellen Passen rasch nach vorne zu spielen.

Slapstick-Einlage ermöglicht Augsburg fast die Führung

Augsburgs beste Möglichkeit (23.) in der ersten Hälfte resultierte allerdings nicht aus einer gelungenen Aktion, sondern war das Resultat einer ungewollten Slapstick-Einlage der Dortmunder Abwehr. Nationalspieler Sven Bender schoss im Strafraum Mats Hummels an, von dessen Körper flog der Ball dann langsam im hohen Bogen an Freund und Feind – aber letztlich auch am Tor – vorbei.

Und Dortmund? Auch ihre beste Chance war dem Zufall geschuldet und nicht eines kreativen Einfalles. Robert Lewandowski köpfte in der 35. Minute aus einem Gewühl im 16-Meter-Raum über FCA-Torhüter Simon Jentzsch hinweg, doch Sebastian Langkamp konnte gerade noch verhindern, dass der Ball über die Linie fiel.

Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel lief dann Augsburgs Axel Bellinghausen nach feinem Zuspiel von Daniel Baier auf links in Richtung Tor, Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek konnte nicht folgen. Doch seinen Schuss konnte Roman Weidenfeller zur Ecke klären. An dem anschließenden Eckball flog er zwar vorbei, doch der Kopfball von Gibril Sankoh ging über das Tor.

Auch Dortmund spielte nun wieder mit, doch fehlte weiter die Präzision im Spiel, Kontersituationen wurden teilweise unsauber zu Ende gespielt. Kevin Großkreutz hätte dennoch die Führung erzielen können (60.). Doch seinen Kopfball parierte Jentzsch mit links prächtig.

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