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22.12.2009

Auftrag für Diebstahl von Auschwitz-Schriftzug kam vermutlich aus dem Ausland

Krakau – Die Auftraggeber des Diebstahls des Schriftzuges „Arbeit macht frei“ vom Eingangstor der KZ-Gedenkstätte Auschwitz befinden sich vermutlich im Ausland. Dies teilte heute der Staatsanwalt Artur Wrona mit. Mit großer Wahrscheinlichkeit handele es sich bei dem Auftraggeber um eine „Person, die nicht in Polen lebt und nicht die polnische Staatsangehörigkeit hat“, so Wrona. Nach bisherigem Kenntnisstand sei der Auftrag aus einem europäischen Land gekommen, aus welchem genau ließen die Krakauer Ermittler bisher offen. Einen Antrag auf Amtshilfe bei dem betreffenden Land bereite man allerdings vor. Polnische Medien vermuteten zuvor einen Bürger aus Schweden als Drahtzieher des Diebstahls.

Am vergangenen Freitag wurde der knapp fünf Meter lange und 30 Kilogramm schwere Schriftzug gestohlen und in drei Teile zerschnitten. In der Nacht zum Montag wurde das Schild im Norden des Landes wieder aufgefunden. Die Beamten nahmen fünf Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren fest wobei drei von ihnen die Tat gestanden haben. Im Konzentrationslager Auschwitz wurden zwischen 1940 und 1945 etwa 1,1 Millionen Menschen von den Nationalsozialisten ermordet.

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